Warum Frauen anders kämpfen sollten, als Männer?

Ich betrachte mich nicht als Feministin, möglicherweise weil der Feminismus in der Anfangszeit Ende 18. JH/Anfang 19. JH große Erfolge erzielte, aber seit den 60er-70er Jahren keine nennenswerte Erfolge erzielt hat, sondern sich stattdessen mit lächerlichen Themen, wie die Feminisierung der Sprache oder die Umänderung der Bundeshymne hierzulande befasst hat.

Feminismus ist von einem bedeutungsvollen, ideologischen Kampfbegriff zu einem Begriff geworden, der mit Augenrollen oder spöttischen Witzen über frustrierte, männerhassende Frauen bedacht wird (was teilweise sogar zutrifft!!!) und auch wenn der Eintritt für mehr Frauenrechte in Entwicklungsländern tatsächlich noch große Fortschritte macht, wird es Zeit, darüber zu reflektieren, warum Frauen in unseren Breitengraden trotz formal-rechtlicher Gleichstellung, nach-wie-vor faktisch nicht den Erfolg ihrer männlichen Kollegen haben?

Dabei dürfen wir einige wesentliche Dinge nicht übersehen:

  1. der Feminismus dient mittlerweile va. der Spaltung der Gesellschaft
  2. Frauen und Männer sind unterschiedlich, aber jeder Mensch hat sowohl weibliche als auch männliche Aspekte in sich (s. Vortrag Birkenbihl)
  3. Frauen waren nie das „schwache Geschlecht“, sie übten auch in der Vergangenheit Macht aus und waren faktisch – wenn auch nicht formal-rechtlich – gleichberechtigt

Ich weiß, meine drei Thesen sind radikal und ich komme gleich zur radikalsten, der dass Frauen in früheren Jahrhunderten faktisch gleichberechtigt waren, während wir es heute nur mehr formal-rechtlich sind.

Wenn wir uns die Geschichte nur im Hinblick auf Frauenrechte ansehen – also dem Kernthema des Feminismus – dann mag die Wut auf das männliche Geschlecht verständlich sein, denn rechtlich wurden wir oft als Sache behandelt. Doch wir übersehen dabei wesentliche Fakten, nämlich, dass Recht nicht gleich Praxis ist.

So müssen wir bedenken, dass es früher häufig Kriege gab, dem sich nur die Männer stellen mussten. Frauen hatten also gute Chancen ihren Mann, denn sie zwar nicht frei wählen durften, bald zu überleben und danach seinen gesamten Besitz zu verwalten.

Frauen durften nicht, sie mussten aber auch nicht arbeiten. In höheren Gesellschaftskreisen wurden sie mit allem versorgt, was sie braucht (und wussten auch, wie sie ihre Männer dazu brachten ihnen das zu geben, was sie wollten). Im bäuerlichen Stand waren sie oft selbst Versorgerinnen und arbeiteten am Bauernhof mit, wobei sie auch für ihre erzieherische Rolle wertgeschätzt wurden und es keine Schande war, einfach nur Vollzeit-Mutter zu sein und den Mann stattdessen zum Felderbestellen nach draußen zu jagen.

Es ist auch nicht wahr, dass Frauen keine machtpolitische Bedeutung besaßen.

Sie übten ihren Einfluss nur subtiler aus und ersparten sich dadurch die Gefahr in Konflikte & Kriege hineingezogen zu werden. Sie waren z.B. Spioninnen, die ihren Geliebten staatspolitische Geheimnisse entlockte, Könige stürzte oder Intrigen entfachten. Sie übten als Königinnen/Fürstinnen ihre Macht im Hintergrund aus, z.B. indem sie solange mit ihren Männern oder Vätern stritten, bis sie ihnen dieses oder jenes unterzeichneten, oder als Mütter, die ihren Söhnen die Leviten auch noch im Erwachsenenalter lasen. Jenen Frauen, denen tatsächlich etwas daran lag ihre Macht auch in der Öffentlichkeit auszuleben, wussten, wie sie es anstellen mussten, um auch nach außen hin gleichberechtigt zu sein. Beispiele, wie Kaiserin Maria Theresia, Joan d`Arc, Königin Elizabeth I. von England zeigen uns, dass Frauen auch offiziell in Führungspositionen brillieren konnten, aber sie handelten oft anders, als ihre männlichen „Kollegen“.

Heute sehen wir Macht nur mehr aus der maskulinen Perspektive, als „die Fähigkeit andere zu kontrollieren & zu unterdrücken“ – doch unsere Vorfahrinnen wussten, dass „Liebe die größte Macht ist, die es gibt“ und sie scheuten sich nicht davor, diese Macht zu gebrauchen! Sie scheuten sich nicht davor, auf ihre eigene Art & Weise zu kämpfen und die Aspekte ihrer Weiblichkeit,

  • wie das Vermitteln von Gegensätzen,
  • ihre Emotionen,
  • ihre Träume und Verletzlichkeit

einzusetzen, um das zu bekommen, was sie wollten.

Sie spielten das Machtspiel nach ihren eigenen Regeln, weil sie erkannten, dass die männliche Perspektive von Macht, Kampf & Besitz recht kurzsichtig ist und selbst beim Sieger zu bitteren Verlusten führt. Harriet Rubin sagte: „Die Menschen wollen nicht besiegt, sondern überzeugt werden.“

Manchmal ist es zwar auch wichtig kurzfristig, schnelle Erfolge zu erreichen, aber der Hauptgrund für das Scheitern des Feminismus liegt darin, dass Frauen ihre Gleichberechtigung heutzutage darin sehen, an den Machtkämpfen der Männer teilnehmen zu dürfen und mit denselben Waffen auf dieselbe Art & Weise zu kämpfen, anstatt Männer davon zu überzeugen unsere Anliegen zu vertreten, unsere Stärken anzuerkennen und langfristig gemeinsam eine bessere Gesellschaft aufzubauen!

Stattdessen wurden weibliche Stärken zu Schwächen erklärt. Uns wurde über Generationen eingeredet, dass jemand „der Visionen hat zum Arzt gehört“, anstatt die politische Landschaft neu zu gestalten.

Starke Emotionen, wurden wegen ihrer Kraft Menschen zu verändern, gefürchtet und Anfang des 20. JH unter dem Begriff „Hysterie“, als eine psychische Erkrankung abgestempelt, weil man(n) erkannte, dass diese weibliche Stärke medikamentös ruhig gestellt werden musste, bevor Frauen noch mehr Einfluss auf Politik & Gesellschaft bekommen würden. Auch heute noch ist es öffentlich völlig unangebracht seinen Emotionen freien Lauf zu lassen. Stress, Ärger, Frustration des Arbeitsalltags stauen sich innerlich auf und dürfen erst daheim beim Partner oder Partnerin entladen werden, obwohl diese/r kaum bis gar nichts damit zu tun hat – Ehekrieg, Beziehungsfrust & Einsamkeit sind die Folge. Wo doch die richtige Mischung aus klugen Argumenten, verbunden mit Wut & Verletzlichkeit jede/n (Frau & Mann) unschlagbar machen würde.

Wir brauchen also keinen Feminismus, sondern mehr Frauen, die sich ihrer weiblichen Stärken bewusst sind und sie strategisch-taktisch richtig einsetzen, um das derzeitige gesellschaftliche Missverhältnis zwischen Männlich & Weiblichkeit auszugleichen.

Zu diesem Blog-Beitrag hat mich Harriet Rubins Buch „Machiavelli für Frauen“ inspiriert, dass ich jedem empfehlen kann und auch Vera Birkenbihl hat einen wunderbaren Vortrag über „Männer vs. Frauen“ gehalten: https://www.youtube.com/watch?v=PIKuDKxyc24

Abschließend noch ein Spendenaufruf – wenn Sie gerne öfters Beiträge lesen wollen – dann freue ich mich auf Ihre Spende an:

Maria Rosa Reiss

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Terrorismus, Attentate – Morde als politisches Mittel

Angesichts der aktuellen geopolitischen Ereignisse liegt „die Kritik der reinen Vernunft“ wieder einmal am Boden und wird mit Füßen getreten. Emotionen werden geschürt, die Gesellschaft gespalten & Lügengebäude brechen zusammen, weil sie zu Hochhäusern geworden sind, ohne die notwendige gesellschaftliche Tragfähigkeit zu besitzen.

Passend „zur Volljährigkeit“1 der Anschläge vom 11. September, präsentierte die Fairbanks University in Alaska die Nachweise, dass es sich bei WTC 7 um eine kontrollierte Sprengung handeln musste. Traurig, dass es so lange gedauert hat, bis die Stimme der Vernunft öffentlich gehört wird und Personen, wie Daniele Ganser nicht mehr als „Verschwörungstheoretiker“ angekreidet werden.

Das ändert allerdings nichts daran, dass weiterhin fleißig an allen Ecken & Enden des Globus kontrollierte „Sprengsätze“ angebracht werden – wie z.B. die Anschläge in Halle.

Deshalb möchte ich der Frage nachgehen, wie geht man mit Terroranschlägen oder politischen Attentaten um?

Beginnen wir ganz am Anfang:

Mord ist in über 90% der Fälle eine Beziehungstat, meist innerhalb der Familie, weil sich über Jahre die Emotionen aufgestaut haben. Es kommt seeehr selten vor, dass jemand auf wildfremde Menschen schießt, einsticht…weil es sehr wenige Psychopathen gibt, die dazu fähig wären.

Wenn doch einmal ein „Wahnsinniger“ Amok läuft, wird in den Medien gleich über einen Terroranschlag oder ein Attentat gesprochen. Die Geschichte wird aufgebauscht und die Sicherheitsbestimmungen meist nicht nur vorübergehend verschärft. In Paris herrscht heute noch die Notstandsgesetzgebung, wegen des Anschlags auf Charlie Hebdo 2015. Die Bürger werden wegen eines potentiellen Anschlagsrisikos in ihren Menschenrechten beschränkt, um ihrer eigenen Sicherheit willen?! Völlig losgelöst, wie unwahrscheinlich es ist Opfer eines Anschlags zu werden.

Es gibt eine laaange Geschichte von politischen Attentaten/-versuchen, die inszeniert oder zumindest nachträglich dazu missbraucht wurden, um Kriegsmaßnahmen und die Beschneidung von Menschenrechten – meist nur von einzelnen Bevölkerungsgruppen – zu rechtfertigen. Man könnte bis zum Prager Fenstersturz 1419 zurückgehen – wobei es nicht umsonst drei (!) Prager Fenstersturze (der letzte 1948) gab.

Umso verwunderlicher ist es, dass diese Masche immer noch funktioniert, um Rassendiskriminierung, Kriege & Notstandsgesetzgebung zu rechtfertigen. Einige dieser Anschläge sind historisch-belegte „falsh flag“-Operationen von Geheimdiensten – oft auch gegen die eigenen Bürger (siehe neuen WTC 7- Bericht zu 9/11).

Selbst auf jene Attentate, die tatsächlich von politisch, motivierten Einzeltätern oder terroristischen Gruppierung entsprungen sind, ist es genau die falsche Reaktion, sie medial aufzublasen & als „terroristischen Akt“ zur Schau zu stellen!

Erstens braucht der/die Täter die mediale Aufmerksamkeit, um weitere „Kämper“ zu inspirieren, sein Selbstwertgefühl aufzupushen und um die Angst, das Misstrauen & den Hass in der Bevölkerung zu verbreiten. Je besser es funktioniert, die Bevölkerung zu spalten, umso notwendiger wird es, tatsächlich Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen und da sich die Politiker diese Gelegenheit ihre verlorene Macht wieder zurückzuholen nicht entgehen lassen will, werden die neuen Sicherheitsbestimmungen nach dem Gießkannenprinzip auf alle & überall angewandt, anstatt tatsächlich Ursachenforschung zu betreiben.

Auf diese Weise erreichen Terroristen – von welcher Seite auch immer sie instruiert, finanziert & ausgebildet werden – genau das was sie wollen: die Zerstörung des westlichen Gesellschaftssystems. Ich wünschte ich könnte hier die Zerstörung der Demokratie hinschreiben, aber wir sind heute weit entfernt von dem, was sich unsere griechischen Vordenker unter Demokratie vorgestellt haben. Jetzt zu glauben, die Demokratie sei gescheitert wäre falsch, weil sie in ihrer Reinform geschichtlich noch nie ausprobiert wurde! Wie Prof. Rainer Mausfeld in seinem Interview2 feststellte.

Doch kehren wir zurück zum Thema, was kann man tun, um diese Negativspirale nach einem Anschlag zu unterbinden?

Wir könnten zurückkehren zur Menschlichkeit, dh. die Tat nicht zu politisieren, sie nicht für irgendeine Botschaft von wem auch immer zu benutzen, sondern wirklich den PERSÖNLICHEN VERLUST von Menschenleben in den Vordergrund zu stellen. Denn Menschenleben zu missbrauchen, um eine politische Botschaft zu vermitteln, verstößt m.E. gegen die Menschenwürde! Es ist wichtig, dass wir die Opfer würdigen, anstatt dem Willen des/r Täter/s zu entsprechen.

Natürlich würde das bedeuten, dass man bsplw. die religiöse/politische Zugehörigkeit von Opfern & Tätern unter Verschluss hält und die Medienberichterstattung, in gewissem Sinne einschränkt.

Doch wer jetzt meint: „Ja, aber das verstößt gegen die Meinungs-/Pressefreiheit!“ – den möchte ich daran erinnern, dass die Mainstream-Medien schon längst reguliert & gleichgeschaltet sind – das einzige, was ich vorschlage ist, dass diese Regulierung auf den Grundsätzen der Menschenwürde, der Gleichbehandlung, der Wahrheitsfindung stattfindet und dem Allgemeinwohl dient – nicht den Interessen einiger weniger.

Liebe Leserinnen & Leser,

wenn Sie meine Beiträge gut finden und gerne öfters etwas auf diesem Blog lesen möchten, dann unterstützen Sie meine Arbeit bitte mit einer freiwilligen Spende.

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Vielen Dank

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Fußnoten:

1 – Ken Jebsen in MMM, 1:42:00, https://www.youtube.com/watch?v=hba4sA_FP5w&feature=youtu.be&t=6145

2 – Rainer Mausfeld bei Activism, https://www.youtube.com/watch?v=9t40guoRABU&t=2s

sehenswert:

politische Umwälzungen

Liebe Leser & Leserin,

aktuell geschehen so viele geopolitische Umwälzungen, dass man sich, wie in einem spannenden Thriller fühlt, der auch inhaltlich derart viel hergibt – ja, ich rede immer noch von Politik – dass man ganz gebannt die Medien verfolgt und fürchtet, man könnte den roten Faden verlieren, wenn man mal nicht dazu kommt.

Wir erleben gerade eine historische Zeitenwende.

Wer das nicht mitbekommt, weil es in der Mainstream-Presse darum geht, den Klimawandel zu bekämpfen oder den Kalten Krieg aufzuwärmen – ich persönlich finde diesen Sommer schon heiß genug – da muss man nicht auch noch Väterchen Frost aus Russland zum Kochen bringen, dessen Wälder derzeit in Flammen aufgehen.

Nein, es ist überhaupt nicht lustig…weder das unsere Jugend dafür eingespannt wird, Gesetze zu rechtfertigen, die schwer in unsere Grundrechte eingreifen – ginge es um Umweltschutz, würden die größten Schadstoffverbraucher, Kreuzfahrtschiffe & Fluggesellschaften besteuert – noch dass man mit künstlichem Säbelrasseln Ängste & Hass schürt, um dann Sicherheitsmaßnahmen bzw. Notstandsgesetze zu rechtfertigen.

Die Ernennung von Ursula van der Leyen & Christine Legarde zeigt eine klare militärische Ausrichtung der künftigen EU-Politik und ich frage mich, wie man nach zwei verlorenen Weltkriegen tatsächlich noch glauben kann, dass man in Mitteleuropa bei einem eventuellen Krieg zwischen den USA und Russland tatsächlich eine Chance haben könnte?

Aber ich bezweifle schwer, dass es zu einem solchen Krieg kommen wird. Putin und Trump sind zwei Persönlichkeiten, die sich nicht von den Medien hertreiben lassen. Die beiden sind sich ihrer Macht, aber va. ihrer Verantwortung bewusst und erkundigen sich nicht vor den Fernsehauftritten nach den Meinungsumfragen, um dann sympathisch zu sein und allen – und in Wahrheit nur sehr wenigen – recht zu machen.

Nun, ich möchte mich nicht länger mit diesen in vielen Medien diskutierten Thematik aufhalten, sondern zu jenen Geschehnissen übergehen, die „across the pont“ eingeschlagen haben, wie eine Granate und am US-Staatsfeiertag auch tatsächlich einige Erdbeben in Kalifornien ausgelöst haben.

In meinem Blog-Artikel „Trump`s Hamlet-Strategie ging auf!“ habe ich angedeutet, dass hinter Trump`s Wahnsinn ein genialer Plan steckt, um gegen den Tiefenstaat oder die Schattenmächte (wie auch immer man diese Psychopaten nennen möchte) vorzugehen. Wem es schwer fällt hinter den teils abstrusen Tweets von Trump eine Strategie zu erkennen, der lese zuerst die Hamlet-Strategie, bevor er diesen Artikel weiterlese.

Trump`s Strategie wurde ausgearbeitet vom US-Militär. Nun, werden sich viele LeserInnen denken, genau das Militär profitiert doch vom Tiefenstaat, weil es mehr Rüstungsgeld bekommt! Halt, so einfach ist es nicht.

Beginnen wir ganz am Anfang, noch bevor Trump war…Da gab`s einige ältere US-Militärs, denen es langsam auf die Nerven ging, dass sie Soldaten verloren und viel unschuldiges Blut vergossen wurde, damit für einige wenige die Börsenkurse nach oben gingen – sei es weil, sie auf einen Rohölausfall gewettet haben oder Währungsspekulationen – egal, es reichte diesen Militärs Kriege für die Wall Street & Washington zu führen, sie hatten ihren Eid auf das Volk geschworen und nicht auf Washington. (Mit Washington ist ein elitäres Machtkonglomerat gemeint, dass hinter den bisherigen Präsidenten, Congress & Senat die eigentlichen Fäden zieht – Tieferstaat).

Also, begannen sie darüber nachzudenken, wie dieses ganze psychopatische System, deren Köpfe sich im Dunklen befinden, zu bekämpfen sei. Sie brauchten einen Kandidaten im Weißen Haus, der Willensstark, unbestechlich & unberechenbar war. Er musste außerhalb des politischen Establishments kommen. All das sprach für Trump. Einige frühe Anhaltspunkte dafür, dass Trump tatsächlich gegen den Tiefenstaat vorging, war dass er keine Berater des Weißen Hauses/Washington annahm und zuerst vom Trump Tower aus regierte, dh. er zog es vor, sich von den engsten Vertrauten, seiner Familie beraten zu lassen, anstatt sich die Agenda des Establishment vorlegen zu lassen. Nun, mögen einige einwenden, dass seine Frau und Tochter ja Modells seien und daher nicht geeignet für eine derart wichtige Positionen. Ivanka Trump hat Wirtschaftswissenschaften auf der Georgetown University und der Wharton School studiert, demnach kann sie kein „blondes Dummchen“ sein. Es ist klug sich mit seinen engsten Vertrauten in einer Umgebung zu beraten, die frei von Weißen Haus Intrigen, Protokollen & Lauschern hinter der Türe ist. Erst als das Weiße Haus von oben bis unten auf Abhörsicherheit überprüft worden war, zog Trump ein und zahlreiche langjährige Angestellte wurden gefeuert. Nun, auch dafür gab es weit besser Gründe, als uns die Medien glauben machen wollten. Stimmungsschwankungen waren es jedenfalls nicht.

Bereits in den ersten Monaten seiner Amtszeit stiegen die versiegelten Voranklagen von 12.000 jährlich auf 100.000 an. Das war ein weiteres Indiz dafür, dass Trump es ernst damit meint, Hiller & Co. anklagen zu wollen. Mittlerweile gibt Trump 17 Mio. Dollar seines Wahlkampfbudges für Anklagen aus.

Natürlich geriet er dadurch schwer ins mediale Kreuzfeuer, denn die Marionetten des Tiefenstaates lassen sich nicht leicht zur Verantwortung ziehen – sie stehen über dem Gesetz – zumindest dachten sie das. Doch sie verrannten sich in ihrer Angst, ihrem Hass, ihrer Hochmut und die versiegelten Akten füllten sich mit mehr & mehr Beweismitteln. Weitere versiegelte Anklagen kamen dazu, weil immer deutlicher wurde wie weitreichend & tief die Verstrickungen sind und welchen Schaden sie anrichten. Merkels Zitteranfälle & die martialische Haltung der EU zeigen nur, dass sich auch die europäischen Eliten bedroht fühlen und das zu Recht.

Die Wahrheit lässt sich nicht mehr aufhalten. Immer mehr Menschen betreiben Aufklärung und nutzen dabei massentaugliche Formate, in denen sie aufzeigen, dass wir nur in Scheindemokratien leben und aufwachen müssen.

Mit der Verhaftung von Jeffrey Epstein ist der Schlussstein gefallen, der dass gesamte dunkle Machtnetzwerk zum Einsturz bringt. Alle, die mit ihm verkehrt haben werden sich ihrer gerichtlichen Verantwortung stellen müssen – unabhängig davon, ob Epstein (sich) noch beseitigt (wird) – werden genügend Beweise gefunden werden.

Anders als zur Zeit des Nürnberger Tribunals, wo nur 10 Drahtzieher zur Verantwortung gezogen wurden, können heute, dank Datenaufzeichnungen alle Beteiligten ausgeforscht werden – es ging nie um kleine Fische – und es wird nicht mehr lange dauern, bis sich Hiller, Obama & Co. – ohne Ansehen der Person – gerichtlich verantworten müssen.

Jetzt ist es höchste Zeit, neue Netzwerke & gesellschaftliche Strukturen aufzubauen, damit die Menschen nicht in Panik, Wut oder Frustration aufeinander losgehen, weil sie keinen Halt finden.

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Sprachmiss-(ge-)brauch durch framing

Sprache ist ein beeindruckendes Werkzeug. Wir können Gedanken, Ideen, Konzepte etc. mitteilen, verbreiten, schriftlich dauerhaft festhalten und…andere Menschen manipulieren.

Zahlreiche Forscher aus unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen haben sich Jahrzehntelang mit den Auswirkungen von menschlicher Kommunikation beschäftigt, allen voran die Psychologie, die Marktforschung uvm. Doch es hat sich nach-wie-vor nichts daran geändert, dass die neuesten Forschungsergebnisse zunächst zur Kriegsführung verwendet werden – Sprache als Waffe – subtil, flexibel, omnipräsent mit gezielter Wirkung im Bewusstsein des Gegenübers.

Ein kurzer Blick über die Schlagzeilen der News genügt und man erkennt die psychologische Kriegspropaganda, in der tunlichst darauf geachtet wird, gerade den Begriff „Krieg“ zu vermeiden, alles wird als Krise, Verteidigungs-, Sicherheitsmaßnahme heruntergespielt. Die wahren Ursachen & Hintergründe verwischt.

Alles ist gut, solange man sich im Frame bewegt.

Ich möchte nicht alles verteufeln, es gehört zum Menschsein dazu, andere sprachlich zu beeinflussen. Doch ich kritisiere, dass die Wunderwaffe Rhetorik hauptsächlich für militärische & wirtschaftliche Zwecke eingesetzt wird, anstatt dafür, dass man anderen Menschen hilft sich besser zu fühlen, ihren Selbstwert zu erkennen, ihnen Wissen & kritisches Denken vermittelt wird.

Der Stellenwert der Kommunikation hat mit der Globalisierung natürlich zugenommen. Während die Politik das Vorantreiben der Digitalisierung propagiert und der Datenverkehr immer schneller werden soll, werden in der Eile natürlich wieder einmal die wichtigsten Probleme übersehen. Menschliche Kommunikation braucht ZEIT! Immerhin geht es hier darum Beziehungen aufzubauen, die zu einem wechselseitigen Verständnis führen und Missverständnisse – trotz der Distanz & unterschiedlicher Sprachen & Kulturen – vorzubeugen.

Leider haben die Algorithmen von Facebook & Co. nicht dazu sehr viel dazu beigetragen, das Verständnis für andere Kulturen, Länder, Philosophien…voranzutreiben. Im Gegenteil die Kommunikation verflacht & verroht. Oft werden eigene Meinungen bereits selbst vorzensiert, um genügend Likes zu bekommen. Viele junge Leute haben mittlerweile erhebliche Schwierigkeiten persönliche Kontakte zu knüpfen oder Zusammenhänge zu erkennen und Erwachsenen wird die persönliche Beziehungspflege durch absurde, gesetzliche Überregulierungen erschwert. Unter dem vermeintlichen Paradigma der Gleichstellung, des Datenschutzes oder Schutz vor – vor was auch immer – wird der Alltag zu einem Hürdenlauf, wo jedes falsche Wort existenziell gefährlich werden kann. Deshalb gibt es auch fast in jeder Untnehmenskultur floskelartige Formulierungen & Verhaltensanweisungen, (zur Gleichschaltung), um derartige Gefahren zu umgehen – praktischerweise erspart man sich dadurch auch das mühsame Nachdenken 🙂

Metternich wäre hocherfreut, wenn er bereits damals über derartige Möglichkeiten verfügt hätte, um Menschen & Medien zu kontrollieren. Der einstige Liberalismus hat sich in ein totalitäres, globales Regime verwandelt!

Wir werden immer mehr über die Verbrechen/er erfahren, die sich bislang hinter positiven Worthülse versteckt haben, in der Hoffnung, niemand denkt über die Hintergründe nach und die Probleme verschwindet von allein, durch einen Klick auf die Werbeanzeige rechts am Bildschirm. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse wurden benutzt, um Menschen vom Baby-Stadium an, zu Konsumenten, Usern und Bürgern zu trainieren. (Stichwort: Behaviorismus). Dass hat nichts mit Menschenwürde oder Freiheit zu tun, aber die digitalen Gitterstäbe werden immer offensichtlicher. Wir sollten uns wieder der Macht der Worte bewusst, werden und Sprache wieder für UNS verwenden.

Wir sollten dieses neue Zeitalter lieber als Beginn einer neuen Aufklärung oder der zweiten Renaissance sehen, wo das Geistesleben erblüht und falsch Glaubenssätze aus der Wirtschaft, Politik und Technologie über Bord geworfen werden. Genauso wie man „keine neuen Weine in alte Schläuche füllt“, kann man auch keine neuen Lösungen innerhalb zerfallener Strukturen etablieren. Deshalb bringe ich hier einige Beispiele für irreführenden Sprachgebrauch.

Hinter dem Begriff „Wirtschaftswachstum“ steckt in Wahrheit, erhöhter Ressourcenverbrauch – deshalb sollte man es auch so nennen.

Das BIP ist kein Maßstab für Wohlstand, Bildung, Zufriedenheit, Glück, Lebenserwartung, Gesundheit, Zukunftschancen etc. aus, sondern nur dafür wie viele Produkte und Dienstleistungen am Markt legal angeboten werden.

Die Wirtschaft steht nicht über der Gesellschaft, sondern muss sich auch wieder als Teil des Ganzen verstehen, anstatt jeden einzelnen zum Homo Oekonomicus und alles zum Produkt zu erklären.

Wenn unsere Wirtschaft den Anspruch erhebt, Mehrwerte zu schaffen, sollte sie sich selbst beim Wort nehmen. Denn derzeit produziert sie eine Entwertungsmaschinerie, die zu einer Wegwerf-, Ausbeutungs- und Konsumgesellschaft führt.

Mehrwert bedeutet, dass Rohstoffe/Ressourcen langlebig, ökologisch und effizient verarbeitet werden. Das heutige Verständnis für Effizienz führt sich va. in der Fleischproduktion oder Technologien mit hoher Rechnungsleistung ad absurdum – wo für ein Kilogramm Fleisch oder einen Mausklick ein enormer Ressourcenverbrauch stattfindet, dessen Output dann ein „Mmh, lecker“ oder ein Like ist. 

Wir erleben derzeit einen historischen Umbruch, bei dem „kein Stein auf dem anderen bleibt“, also bleibt wachsam, lest zwischen den Zeilen, um euch nicht instrumentalisieren zu lassen und werdet selbst zur Botschaft, indem ihr eure Lebensweisheit/-erfahrung weitergebt.

interessante Links:

http://www.kenfm.de

www.nachdenkseiten.de

https://www.youtube.com/watch?v=iuAWsY2TU_k

Informations-konzentrationslager

Wenn wir in den letzten Jahren vermehrt Warnungen & Vergleiche unserer Zeit mit jener dunklen Zeit der NS-Herrschaft vernommen haben, so lag es nur vermeintlich daran das populistisch-rassistische Parteien einige Wahlerfolge erzielt haben.

Weder Donald Trump, noch Le Pen oder H.C. Strache sind Verursacher des kollektiven, menschlichen Entwürdigung durch die Versklavung der User in der globalen Datendiktatur.

Heftige Worte, ich weiß…falls Sie lieber unbeschwert in den unendlichen Weiten der Datenwüste Internet weitersurfen wollen, sollten Sie nicht weiterlesen. Denn sonst könnten Ihnen moralische Bedenken kommen, wenn Sie hier lesen, dass die Wasserversorgung für die Kühlung großer Rechenzentren und den Abbau seltener Erden wichtiger ist, als für die Trinkwasserversorgung der einheimischen Bevölkerung.

Die Debatte ob Computer bzw. Künstliche Intelligenz bald den Menschen ersetzt, stellt sich eigentlich nicht mehr. Denn weder diejenigen, die die Rohstoffe unter Lebensgefahr für einen Hungerlohn abbauen, noch diejenigen die das Endprodukt (Handy, Tablet, PC) in Händen halten und von einem Termin zum Nächsten jagen, fühlen sich frei & angemessen entlohnt.

Der Grundsatz, das alle Menschen frei und gleich an Würde sind, wird ins Gegenteil verkehrt. Nur weil alle Menschen, objektiv nach Algorithmus bewertet und individuell versklavt werden, finden sich viele Menschen stillschweigend damit ab.

Einen gewissen Komfort hat diese Unfreiheit doch. Sie bietet (vermeintliche) Sicherheit. Lässt uns (vermeintlich) Grenzen überschreiten, in Lichtgeschwindigkeit! Wir können unsere Meinung ins World-Wide-Web hinausschreien und Privatsphäre ist doch egal, kann ruhig jeder wissen, was ich esse mit wem ich schlafe, wo ich gerade abhänge…

Viele Menschen fehlt es an Überzeugungen, was dazu führt, dass sie sich von Meinungen anderer leicht beeinflussen und vom Algorithmus ihres Newsfeeds steuern lassen.

Die Wirtschaftspsychologie hat seit Edward Bernays (Neffe von Sigmund Freud, gilt als Vater der modernen PR) ersten Kampagnen zur Beeinflussung des amerikanischen Volkes, massiven Aufwand betrieben, um die Menschen möglichst zu entwurzelten, leicht lenkbaren Konsumenten und User umzuformen. Dahinter steckt nach-wie-vor das Freud`sche Paradigma, dass wir Menschen zum Großteil vom Unterbewusstsein gesteuert werden und daher ohnehin nicht wüssten, was gut für uns ist. Deshalb müssen wir in Zukunft Facebook, Google, Amazon & Microsoft dankbar sein, denn die wissen objektiv, anhand all unserer Daten, was das beste für uns ist.

5G ist der nächste Wahnsinn, wir werden zwar schon mit genügend Informationen bombardiert und überall hin-und-her gehetzt, aber es muss noch schneller gehen. Für Bildung, Medizin, Pensionen ist kein Geld da, aber für den Ausbau des W-Lans und den Wettbewerb ums 5G-Netz schon – unabhängig davon welche Gesundheitsschäden die Frequenzbelastung eines solchen Netzes bringen wird. Darüber gibt es zuvor keine breite Diskussion, denn unser subjektives Wohlbefinden zählt nicht mehr.

interessante Links:

Digitale Diktatur: https://www.youtube.com/watch?v=z0uRzkZuVuM

5G: https://www.youtube.com/watch?v=fDk960sQIvw

https://www.youtube.com/watch?v=bdD3uyPjDt8

Massenpsychologie: https://www.youtube.com/watch?v=vdiaOW1C6JA

„Machtbeben“ im Herzen Europas

Vor der Europawahl haben zwei Videos („Ibizs-Skandal“ und „Zerstörung der CDU“) in Mitteleuropa eingeschlagen, wie Raketen und politische Erdbeben ausgelöst.

Ich möchte nun nicht mehr der Frage nachgehen, wer die Drohnen-Piloten waren, die sie abgeworfen haben, sondern welche Konsequenzen man daraus ziehen kann.

Die Videos waren deshalb so brisant, weil sie aufzeigten wie Wirtschaft, Politik & Medien miteinander verknüpft sind und zwar auf eine anschauliche, für jeden verständliche Weise. Im Gegensatz zur Grasser-Affäre, wo manch` ein Leser ausgestiegen ist, weil selbst die Beteiligten nicht mehr wussten, welche Firma & wessen Geld für welche Leistung, wem gehörte? Derartige Vernebelungsaktionen gab es bisher immer, um ja sicherzustellen, dass die Mühlen der Macht sich weiterdrehen und nur Einzelne persönlich verantwortlich gemacht werden. Doch nun ist Sand ins Getriebe der Mühlen geworfen worden und wir hören das Ächzen & Stöhnen der Mühle, die sich kaum mehr dreht.

Es ist gut, dass alle Menschen erfahren, was ihre Regierungsvertreter eigentlich tun und für wessen Wohl das Wachstum wirklich nötig ist und wie unabhängig Medien wirklich sind. Doch es wäre fatal, wenn die Aufklärung wieder in einer blutigen Anarchie endet.

Wir müssen aus der Geschichte lernen und neu anfangen. Uns steht das gesamte Wissen, der Menschheit leicht recherchierbar zur Verfügung, dazu die neuersten Technologien, um diese Gesellschaft wirklich positiv zu verändern. Es gibt also keinen Grund sich hilflos zu fühlen oder seine Aggressionen an irgendjemanden auszulassen.

Wir müssen ein neues Gesellschaftskonzept entwickeln und all unsere bisherigen Werte & Grundsätze neu überdenken, um eine lebenswerte Gesellschaft zu schaffen.

Angefangen vom Geld-, Wirtschafts- bis hin zum Staatskonzept muss alles neu bewertet werden. Wenn die Politik keine Visionen mehr hat und die technologische Vision darin besteht, möglichst alles durch Künstliche Intelligenz zu erledigen, dann wird es Zeit Alternativen auszuarbeiten, anstatt sich der scheinbaren Alternativlosigkeit zu unterwerfen.

Hier ist eine interessante Diskussions-Sendung von acTVism Münich: https://www.youtube.com/watch?v=KrGF44xK_dM&t=28s

Wenn euch meine Artikel gefallen, liked & teilt oder abonniert sie. Ich würde mich auch interessieren, welche Zukunftsvisionen ihr habt.

Derzeit arbeite ich an einem neuen Verfassungskonzept, dass die bisherigen & vergangenen Problematiken ausschließen soll und eine mögliche, politische Alternative ist.

Faust reloaded

Würde „Faust“ modern inszeniert werden, so wäre Mephisto nicht „des Pudels Kern“, sondern der Quellcode eines Computervirus, der die Bewusstseins-Festplatte des renommierten Doktors hackt, um über ihn das Wissen der Menschheit auszunutzen.

Mephisto würde heute keine Seelenverträge mehr schließen. Nein, auch der Teufel ist über die Jahrhunderte bescheidener geworden 😉

Heute reichen ihm die Einverständniserklärung in die DSGVO und der Verkauf aller Informationen. Schon erhält er Zugang zu deiner Festplatte, während du glücklich im Surfer-Paradies der Realität entkommst und wahrscheinlich auf irgendeiner Partnerbörse deine Gretel suchst, anstatt dich der Gretchenfrage zu stellen. (Woran glaubst du?)

Informationen haben im Grunde schon das Buchgeld als Tauschwert ersetzt. Doch gerade der Zusammenbruch unseres Geldsystems sollte eine breite Debatte über Werte in Gang setzen, die ich derzeit in vielen Medien vermisse. Es erinnert mich frappierend an die Szene in der Mephisto zum bankrotten König sagt, es befinden sich genügend schätze irgendwo im Boden, wozu sich die Mühe machen danach zu graben, druckt einfach Geld. Wie diese Geldpolitik der EZB & der Fed ausgehen wird, werden wir vielleicht schon heuer sehen.

Doch wenn wir ein neues Währungssystem einführen, müssen wir berücksichtigen, dass sich die Gesellschaft radikal gewandelt hat und deshalb alles einer grundlegenden NeubeWERTung unterzogen werden muss.

So ist es für die meisten klar, dass Kindergärtnerinnen, Krankenschwestern, Altenpfleger keine Tätigkeiten sind, die zum unteren Lohnsektor gehören sollten.

Das derzeitige, gesellschaftliche Verhältnis zur Arbeit ist zweifellos von Malware befallen Denn einerseits möchte die Politik immer mehr Arbeitsplätze schaffen, andererseits fallen immer mehr Arbeitsplätze weg und diejenigen die arbeiten, stehen so sehr unter Stress, dass sie eigentlich nicht mehr arbeiten wollen, aber sie zwingen sich dazu, weil ihnen ihr Job eine anerkannte gesellschaftliche Identität verleiht. Mit anderen Worten weder die Beschäftigten noch die Arbeitslosen sind mit ihrem Leben glücklich, sondern vielmehr gestresst und bauen diesen Stress brav durch`s Shopping ab, anstatt sich zu fragen, wer bin ich und was macht mich eigentlich wirklich glücklich?

Ein bedingungsloses Grundeinkommen (bGE), wie es bspw. von Richard D. Precht seit Jahren gefordert wird, würde die soziale Ungleichheit und die damit einhergehenden Konflikte entschärfen und wäre auch finanzierbar. Das bGE würde aus dem Lippenbekenntnis für Menschenwürde, Freiheit und Gleichheit eine reale Wertschöpfung in Gang setzen, die das Karma-Rad wieder in die andere Richtung drehen würde: aus einer drei prozentigen Finanztransaktionssteuer für Vermögensverschiebungen würde wieder Geld in die Realwirtschaft gelangen. Menschen könnten die Arbeit machen, zu der sie sich berufen fühlen (und bekämen ihr Gehalt zusätzlich zur bGE), die Lebensqualität würde steigen, die Krankenkosten sinken etc.

Auch das alte Schulsystem hat längst ausgedient und die neuen entwicklungspsychologischen Erkenntnisse gehören in das Regelschulsystem umgesetzt, damit unsere Kinder für`s Leben lernen, selbstbestimmt & eigenverantwortlich ihre Zukunft festlegen, anstatt fremd- & ferngesteuert anderen Interessen zu dienen.

Es besteht ein enormer Reformbedarf in allen Bereichen, denn unser derzeitiges System kann nicht mehr geflickt werden und es wird sich auch keiner finden, der es flicken möchte.

Gesellschaftskritik, Bewusstseinsbildung, Philosophie